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Geschichtliches aus Schönau
a. d. Brend und Burgwallbach

Die heutige Gemeinde wurde 1978 im Zuge der Gebietsreform durch Verschmelzung der ehemals selbständigen Gemeinden Schönau a. d. Brend und Burgwallbach mit dem Weiler Kollertshof gebildet, mit einer Gesamtfläche von 1557 ha wovon 600 ha landwirtschaftlich genutzt werden und der Großteil mit 825 ha Waldfläche sind. Beiden Orten wurde 1984 die Urkunde des Bayer. Staatsministeriums des Innern mit der Auszeichnung als "Staatlich anerkannter Erholungsort" verliehen. Die Gesamtgemeinde hat heute rd. 1400 Einwohner, gegenüber 1250 im Jahr 1970. 1. Bürgermeister und 12 Gemeinderäte lenken die Geschicke der Gemeinde. Seit dem Abschluss der Gebietsreform 1978 werden die gemeindlichen Verwaltungsgeschäfte von der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt a. d. Saale vollzogen.

In beiden Gemeindeteilen hat die Dürftigkeit des Bodens die meisten Einwohner schon immer gezwungen, sich einen Nebenverdienst zu schaffen. Gegenwärtig sind Industrie, Handwerk und Verwaltung die Arbeitgeber. Die Landwirtschaft wird fast ausschließlich als Nebenerwerb betrieben. Als Chance sich den Lebensunterhalt zu verdienen, bietet der Fremdenverkehr heute gute Möglichkeiten. Die malerische Lage, gut markierte Wanderwege, kulturelle Veranstaltungen und eine leistungsfähige Gastronomie tragen erheblich hierzu bei. Darüber hinaus wurden von gemeindlicher und privater Seite entsprechende Angebote geschaffen. Hervorzuheben sind im Gemeindeteil Schönau a. d. Brend ein beheiztes Freibad mit Beach-Volleyballfeld im romantischen Krummbachtal und in Burgwallbach der Badesee an der Kreisstraße nach Bad Neustadt a. d. Saale. Des Weiteren stehen Tennisplätze, ein Naturlehrpfad, eine Minigolfanlage und eine Kneippanlage zur Verfügung.

Schönau a. d. Brend ist durch ein vielfältiges, kulturell und sportlich geprägtes Vereinsleben weit bekannt. Dafür sorgen vor allem erfolgreiche "Rhönrad-Sportler" und eine intensive Brauchtumspflege mit zahlreichen Veranstaltungen im Jahr.

Geschichtliches aus Schönau a. d. Brend

Schönau a. d. Brend


Am Fuße der Rhön-Berge, genau in der Mitte der 1885 erbauten und zwischenzeitlich eingestellten Eisenbahnstrecke Bad Neustadt/Saale - Bischofsheim/Rhön, sowie an der Bundesstraße 279 liegt 332 m über NN der Idyllische Ort Schönau a. d. Brend im Naturpark "Bayerische Rhön".

Erstmalig erwähnt wird eine Ansiedlung im Jahre 1207. Nach verschiedenen Ortsbenennungen legte sich die heutige Schreibweise "Schönau" um 1776 fest, welcher 1930 von Amts wegen "a. d. Brend" hinzugefügt wurde.

Sehenswert ist die auf einer Anhöhe stehende nachgotische "Julius-Echter-Kirche" von 1608 (katholische Kirche "Hl. Laurentius") mit Altären aus dem Kloster Bildhausen. Im Herbst 2008 wurde das 400jährige Kirchenjubiläum im Rahmen eines großen Festaktes gewürdigt. Am Fuß des Kirchbergs steht das Denkmal für Otto Feick, welcher hier 1925 gemeinsam mit dem Konstrukteur Gustav Janz das "Rhönrad" als Turn- und Sportgerät erfand, welches heute in der ganzen Welt bekannt ist.

Der Ortsname drückt es bereits aus, Schönau liegt im wiesenreichen Brendtal und wird zur linken und zur rechten Seite von tiefen Laub- und Nadelwäldern flankiert. Der Gemeindeteil Burgwallbach ist etwa 3 km südlich im Seitental des Liesbaches eingebettet.

Der Altort von Schönau a. d. Brend, einst kreuzförmig angelegt, wird vereinzelt durch den Kontrast liebevoll renovierter Fachwerkhäuser aufgelockert. Daneben befinden sich öffentliche Bauten, so unter anderem die gemeinnützigen Gebäude, wie das Gemeindehaus mit Backhaus, der Kolpingsaal, das DJK-Sportheim, die Verbandsschule ein beheiztes Freibad und der Kindergarten. Die Rhönstraße, Brendstraße und Rathausplatz wurden im Rahmen der Dorferneuerung in der Zeit von 2002 bis 2004 neu gestaltet. Der "Fosenochtsbrünn", entworfen und geschaffen von der Bildhauerin Eva-Maria Warmuth aus Wargolshausen, ziert den Rathausplatz.

Geschichtliches aus Burgwallbach

Burgwallbach


Die Geschichte des Gemeindeteils Burgwallbach ist eng mit dem ringsumgebenden "Salzforst" verknüpft. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts bauten zwei Ritter aus dem Geschlecht der "Marschalks von Ostheim" im Auftrag des Bischofs von Würzburg eine kleine Wasserburg, um von dort aus die Straßenverbindung von Neustadt nach Bischofsheim und Fulda zu sichern. 1489 ging diese im Laufe ihrer Geschichte mehrmals zerstörte Burg (u. a. im Bauernkrieg 1525) in den Besitz der Freiherren von Bibra über bis zum Jahre 1602. Der ehemalige Ort "Niederwalpach" in der Gegend des heutigen Badesees wurde 1525 nach Niederschlagung des Bauernaufstandes durch die Herren von Bibra dem Erdboden gleichgemacht. Die heutige Kirche von Burgwallbach wurde 1571 errichtet.

Der Weiler Kollertshof wurde erstmals urkundlich bereits 1161 erwähnt. Nachdem er vorher zum Kloster Bildhausen gehörte, kam er 1301 an das Kloster Wechterswinkel bis zu dessen Aufhebung 1592.

Auch die Ortschaft Schönau war seit 1326 dem Kloster Wechterswinkel vom Bischof verpfändet und unterstand diesem ebenfalls bis 1592.

Schönau und Burgwallbach gehörten früher zum Zentamt Bischofsheim bis dieses 1879 aufgelöst und dem Rentamt Bad Neustadt a. d. Saale angegliedert wurde.




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Anschrift
Gemeinde Schönau a. d. Brend
Markbergstraße 2
97659 Schönau a. d. Brend

Tel 09775 9276
Fax 09775 9278


Öffnungszeiten

Dienstags

Schönau/Br., Gemeindehaus
17.00 bis 18.00 Uhr

Mittwochs

Schönau/Br., Gemeindehaus
09:00 bis 10:00 Uhr

Donnerstags

Burgwallbach, Bürgerhaus
17:00 bis 17:30 Uhr


Verwaltung

Verwaltungsgemeinschaft
Bad Neustadt a. d. Saale

www.bad-neustadt-vgem.de

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